DER REISERER - WEIDERIND & WASSERBÜFFEL
DER REISERER - WEIDERIND & WASSERBÜFFEL

RINDER- UND WASSERBÜFFELZUCHT

Schwerpunkt unserer Zucht ist der Aufbau einer Mutterkuhherde mit Murnau-Werdenfelser Rindern. Diese stark gefährdete Nutztierrasse ist die einzige autochthone Rinderrasse Bayerns.

Das Murnau-Werdenfelser Rind entstammt aus dem Gebiet um Murnau und Garmisch und ist an die dortigen feuchten, teilweise moorigen Grünlandbereiche bestens angepasst. 

Überwiegend sind die von uns zu bewirtschaftenden Flächen Feuchtgebiete, so dass wir uns im Frühjahr 2015 entschlossen hatten, mit der Zucht von Murnau-Werdenfelsern zu beginnen. Natürlich haben wir uns auch in die schönen, stolzen und charakterstarken Tiere verliebt. Und die verschiedene Farbschläge der Rinder von karamel-, kastanien-, rot- und schwarzfarbenen Fell- tönen ergänzen sich zu einem abwechslungsreichen Gesamtbild der Herde. Für die Zucht halten wir einen gekörten Stier, der sich zuverlässig um die Damen kümmert.  

 

Unser Rinderbestand wird von Fleckvieh-Kühen, und Fleckvieh-/Limousin- Ochsen und Färsen ergänzt. Die Fleckvieh-Kühe werden vom Murnau-Werdenfelser Stier gedeckt.

 

Im Jahr 2013 übernahmen wir vom Bund Naturschutz vier Wasserbüffel. Mittlerweile ist eine kleine Herde mit 13 Büffeln herangewachsen. Die Wasserbüffel sind in vielen Dingen etwas anders als die Hausrinder: Tümpel oder Wasserlöcher werden von ihnen ab einer Temperatur von 20 Grad Celsius mit Vorliebe aufgesucht. Es wird ausgiebig gebadet und steht keine Suhle zur Verfügung wird kurzerhand eine anglegt: mit ihrem mächtigen Hörnern reissen die die Wiesennarbe auf und beginnen sich zu suhlen; beim nächsten Regen füllt sich die Suhle mit Wasser. Die Büffel tragen so wesentlich zu einem Mosaik verschiedener Lebensräumen bei, der für viele vom Aussterben bedrohten Amphibien- oder Vogelarten dringed benötigt wird.

Ansteckend gemütlich und ruhig ist das Wesen der Büffel, was besonders beim Fressen und Wiederkauen beobachtet werden kann. Die Büffel sind uns jedenfalls schnell ans Herz gewachsen.

 

Während des Sommerhalbjahres sind viele unserer Tiere auf den "Almen" als Landschaftspfleger unterwegs. Alle unsere Tiere sind aber im Winterhalbjahr am Hof. Dieser jahreszeitlich bedingte Rhythmus mit "Almauf- und Almabtrieb" ist für uns sehr spannend und arbeitsreich. Bei der Arbeit mit den Tieren lernen wir Tag für Tag dazu.

 

  

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